SL2019 – Es ist wieder LOS

Das Sommerlager ist gestern in eine neue Runde gestartet. Nach den obligatorischen Anfangsgesinge (Erklären der Spielregeln) wurden die Projektgruppen gebildet. Wir haben wieder eine bunte Mischung erreicht, angefangen von einem Infoterminal (Infos über den Verein in Form einer Säule) und Backen von Brot und Brötchen bis zu den Dauerbrennern Sommerlagerzeitung, Kurzfilm und CNC-Sticken.

Nach der Projektfindung konnten wir auch bereits in die Übernachtung einziehen. Die Aufteilung der Zimmer ging ruhig und gesittet über die Bühne (Doch, wirklich! 🙂 )

Das erste Brot für die Teilnehmer des Sommerlagers

Danach ging es auch gleich mit den Projekte los. Nachdem sich alle Gruppen sich (wieder) gefunden haben, wurde bereits am ersten Abend bis in die Nacht an den Projekten gearbeitet.

Natürlich dürfen die Windows-Updates nicht fehlen…
Naja… dann halt nochmal

Nach einem leckeren Frühstück, geht es heute wieder mit der gleichen Motivation an die Projekte

Mittlerweile trat sich Verzweiflung breit. Die Projektgruppe Video stellte fest das es ohne bestimmte Teilnehmer keinen brauchbaren Content für den jährlichen Sommerlager- Kurzfilm gibt, die Gruppe CNC- Sticken kämpfte mit zunehmenden Problemen an ihren Utensilien und der Computer für das Infoterminal erwies sich auch als nicht wirklich brauchbar. Der einzige der noch halbwegs motiviert aussah war der Hauptregisseur der Sommerlager- Zeitung – doch auch dieser erlag am Dienstag, seiner Mimik zufolge, einem inneren Nervenzusammenbruch.

Ein weiterer Tag brach an – der Mittwoch stand vor der Tür und damit auch das traditionelle Paddeln. Diesmal wurde die Route von einem langjährigen Sommerlagermitglied ausgesucht. Er entschied sich für einmal Biberhof – hin und zurück, aber: ,,Dies mal gnadenlos!“.
Schon nach den ersten 15 Minuten hörte man die ersten Bierflaschen-/ Dosen zischen. ,,Immer diese Säufer…“, ein Kommentar unseres jüngsten Teilnehmers. Dann ging es durch den Spreewald, endlose, kleine Kanäle hinauf. Bis zur Rückfahrt passierte dann nichts nennenswertes mehr. – Bis auf eine Kamera die beim Aussteigen, aus dem Paddelboot, zur Unterwasserkamera wurde (es sollte nicht bei einem technischen Gegenstand bleiben der an diesem Tag baden ging) und einen pampigen Kommentar eines Kioskbesitzers. Nach gut 1,5h Pause ging es wieder gen Heimat. An der ersten Schleuse atmete die Videogruppe auf, nach zwei Tagen ist endlich wieder etwas passiert – unsere Cosplayerin ist mitsamt zweier Handys in die Spree gefallen, bei dem Versuch ihr Boot aus dem Wasser zu heben.

Donnerstag. Heute konnte man in den Gesichtern der Teilnehmer deutlich sehen wie sehr ihnen das Rattern der CNC- Stickmaschiene auf die Nerven ging. Trotzdem ging es mittlerweile bei allen Gruppen gut vorran – und erstaunlicherweise war noch keine Gruppe mit der Zeit in Verzug geraten. Manchmal hatte man das Gefühl, das einzige was die Truppe vom Selbstmord abhielt war die Tatsache das es wesentlich kühler war als im letzten Jahr. Am Abend stieß dann noch ein alter Bekannter wieder zu uns. – Seit dem hat die Videogruppe mehr Material als in den bisherigen 3 Tagen.

Auch der Freitag ließ nicht lange auf sich warten.Während es in allen Projekten gemächlich zuging wurde in der Küche eifrig über den weiteren Essensverlauf des Tages diskutiert. – Das Ergebnis, Stulle mit Brot zum Mittagessen (Zitat: ,,Und bitte nur in dieser Reinfolge!“), Brownies zum Vesper und Kartoffelsuppe – zubereitet über offenem Feuer – ohne Zigaretten- Röstaromen zum Abendbrot. Zwischenzeitlich fragte sich unser Leiter, „Hab ich jetzt eigentlich schon eine geraucht oder nicht? Fühlt sich so an wie ja…“, aber das soll in seinem Alter ja normal sein. Beim Abendessen kamen wir dann wir dann auf das Thema Spanferkel und womit man es ersetzen könnte. Für jeden der keinen schwarzen Humor versteht endet dieser Blogeintrag an dieser Stelle. Die Wahl fiel letzten Endes auf einen Teilnehmer der zu allem Übel auch noch mit einer der Teilnehmerinnen zusammen ist. An dieser Stelle bekommt das Sprichwort „Liebe geht durch den Magen“ eine ganz neue Bedeutung.

PS: Nicht vergessen.. wir sind in dieser Woche (07.07. – 14.07.) auch an Werktagen hier.
Ein Besuch lohnt sich also in jeden Fall !